Gebetszeiten Pakistan
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Gebetszeiten in Pakistan — die Karachi-Methode als regionaler Standard
Pakistan, mit über 220 Millionen Einwohnern das fünftgrößte Land der Welt, ist fast vollständig muslimisch geprägt. Die Gebetszeiten werden hier nach der Methode der University of Islamic Sciences in Karachi berechnet, die Fajr bei 18° und Isha bei 18° ansetzt. Diese Methode, international als Karachi-Methode bekannt, wird nicht nur in Pakistan, sondern auch in weiten Teilen Süd- und Südostasiens verwendet und hat sich als verlässlicher Standard für die Region etabliert.
Das Land erstreckt sich von den Küstenebenen am Arabischen Meer im Süden bis zu den Gipfeln des Karakorum und Himalaya im Norden. Zwischen Karachi auf etwa 25° Nord und den nördlichen Gebieten wie Gilgit auf 35° Nord liegen erhebliche Unterschiede bei den Gebetszeiten. Im Sommer beginnt Fajr im Norden deutlich früher als im Süden. Pakistan operiert in einer einzigen Zeitzone (UTC+5), was bei der Ost-West-Ausdehnung des Landes dazu führt, dass die Sonnenzeiten in Gwadar am westlichen Rand fast eine Stunde von denen in Lahore abweichen.
Die rund 300.000 Moscheen Pakistans — von der historischen Badshahi-Moschee in Lahore bis zur modernen Faisal-Moschee in Islamabad — bilden das Rückgrat des religiösen Lebens. Während des Ramadan wird der Alltag spürbar vom Fasten bestimmt, und die exakten Imsak- und Iftar-Zeiten werden in allen Medien prominent veröffentlicht. NamazWorld stellt die Gebetszeiten für über 90 pakistanische Städte bereit, berechnet nach der authentischen Karachi-Methode.