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Spirituality

7 Ramadan habits to keep after Shawwal

Zainab El-Sayed – Autorin bei NamazWorldby Zainab El-Sayed·April 17, 2026·6 min read

Der letzte Iftar ist gegessen, Eid liegt hinter dir, und plotzlich ist der Alltag zuruck. Kein Wecker mehr fur Sahur. Kein kollektives Fastenbrechen am Abend. Wer kennt das nicht, drei Wochen nach Ramadan fuhlt es sich an, als ware der ganze Monat nie gewesen.

Das muss nicht sein. Sieben Gewohnheiten, die du aus dem Ramadan mitnehmen kannst, ohne dein Leben komplett umzukrempeln.

1. Freiwilliges Fasten beibehalten

Du musst nicht taglich fasten. Montag und Donnerstag reichen, das ist Sunnah des Propheten (Friede sei auf ihm), uberliefert bei Abu Dawud und Tirmidhi (sahih). Wer die sechs Tage Shawwal schafft, hat bereits den perfekten Einstieg. Danach einfach zwei Tage pro Woche beibehalten. Klingt machbar, oder?

2. Quran-Lesezeit fest einplanen

Im Ramadan hast du wahrscheinlich taglich gelesen. Jetzt fallt es schwerer. Mein Tipp: Setz dir nicht "20 Seiten pro Tag" als Ziel, das halst du keine Woche durch. Eine einzige Seite nach Fajr reicht. Das sind funf Minuten. In einem Jahr hast du so den gesamten Quran durchgelesen. Sure Al-Baqara, Vers 185 erinnert uns: Der Quran wurde als Rechtleitung herabgesandt, nicht nur fur 30 Tage.

3. Dhikr nach den Pflichtgebeten

33 Mal SubhanAllah, 33 Mal Alhamdulillah, 33 Mal Allahu Akbar, dazu einmal La ilaha illAllah. Sahih Muslim uberliefert diesen Dhikr direkt vom Propheten. Dauert 90 Sekunden. Wer das im Ramadan geschafft hat, schafft es auch im April. Mehr dazu findest du in unserem Artikel uber Dhikr nach dem Gebet.

4. Dua vor dem Schlafengehen

Ramadan hat viele dazu gebracht, abends bewusst Bittgebete zu sprechen. Hand aufs Herz: Wie oft machst du das jetzt noch? Eine kleine Gewohnheit mit großer Wirkung: Setz dich nach dem Isha-Gebet fur zwei Minuten hin und sprich deine personlichen Duas. Unsere Duas-Sammlung kann dir Inspiration geben.

5. Sadaqa regelmasig geben

Im Ramadan hast du vermutlich mehr gespendet als sonst. Das muss nicht bei null enden. Richte einen Dauerauftrag uber 5 oder 10 Euro monatlich ein, an eine vertrauenswurdige Organisation. Der Prophet sagte: "Die beste Sadaqa ist die regelmasige, auch wenn sie gering ist" (Bukhari und Muslim). Kleine Betrage, aber bestandig.

6. Fajr nicht mehr verschlafen

Wer im Ramadan um 4:30 Uhr fur Sahur aufgestanden ist, kann doch auch um 5:15 Uhr fur Fajr aufstehen. Oder? Die Wahrheit: Die meisten schaffen es nach Ramadan nicht. Deshalb: Stell dir zwei Wecker. Leg das Handy ans andere Ende des Zimmers. Und erinnere dich an den Hadith bei Bukhari: "Kein Gebet ist schwerer fur die Heuchler als Fajr und Isha." Das allein sollte Motivation genug sein. Check die aktuellen Gebetszeiten fur deine Stadt, damit du den exakten Fajr-Zeitpunkt kennst.

7. Bildschirmzeit reduzieren: besonders abends

Ramadan hat vielen eine naturliche Digital-Detox beschert. Abends wurde gebetet, Quran gelesen, in Gemeinschaft gegessen. Jetzt scrollst du wieder bis Mitternacht durch Social Media. Versuch eine einfache Regel: Ab Isha kein Bildschirm mehr. Nutz die Zeit fur Tasbih oder stilles Nachdenken. Klingt radikal, aber probier es eine Woche, du wirst uberrascht sein.

Der eigentliche Punkt

Ramadan war nie dazu gedacht, ein isolierter Monat zu sein. Er ist ein Trainingslager. Die Frage ist nicht, ob du alles perfekt durchhaltst, sondern ob du wenigstens ein oder zwei dieser Gewohnheiten in deinen normalen Alltag rettest. Fang mit einer an. Heute.

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