Mosque Etiquette: How to Behave in the Masjid
Die Moschee als heiliger Ort
Im Islam ist die Moschee (Masjid, wörtlich „Ort der Niederwerfung") ein besonderer Ort. Allah sagt im Quran: „Die Moscheen Allahs sollen nur von demjenigen frequentiert werden, der an Allah und den Jüngsten Tag glaubt." Diese Würde verpflichtet: Wer eine Moschee betritt, betritt das Haus Allahs.
Beim Betreten der Moschee
Schuhe ausziehen: Schuhe werden vor der Moschee oder im Eingangsbereich ausgezogen. In vielen Moscheen gibt es Schuhregalfächer. Saubere Socken oder Strümpfe sind höflich und hygienekonform.
Reinheit: Wer in die Moschee geht, sollte die rituelle Reinheit (Wudu) besitzen, falls er beten möchte. Zumindest körperliche Sauberkeit ist angebracht.
Rechten Fuß zuerst: Es ist Sunnah, die Moschee mit dem rechten Fuß zu betreten und dabei das Eintrittsgebet zu sprechen.
Tahiyyat al-Masjid: Beim Betreten der Moschee werden zwei Rakaten als „Begrüßung der Moschee" empfohlen, bevor man sitzt.
Verhalten in der Moschee
Ruhe bewahren: Laute Gespräche, Lachen oder Lärm stören Beter in ihrer Konzentration. Gespräche sollten gedämpft und wenn möglich außerhalb des Gebetsraums geführt werden.
Handys stumm schalten: Klingelnde Handys während des Gebets sind respektlos gegenüber Mitbetern und dem Ort.
Sauberkeit: Die Moschee sauber halten ist kollektive Verantwortung. Essen und Trinken sind in vielen Teilen der Moschee nicht erlaubt, besonders nicht im Gebetsraum selbst.
Nicht-muslimische Besucher
Moscheen sind in der Regel für nicht-muslimische Besucher geöffnet. Sie sollten sich bedeckt kleiden, die Schuhe ausziehen und ruhig beobachten, ohne aktiv zu stören. Diese Offenheit entspricht der prophetischen Tradition der Gastfreundschaft.
Moschee als Gemeinschaftsort
Über die spirituelle Funktion hinaus ist die Moschee ein Ort der Gemeinschaft. Wer die Moschee regelmäßig besucht, baut Beziehungen auf, hilft bei Bedarf und stärkt das Gefüge der muslimischen Gemeinschaft.