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Halal Nutrition: The Basics You Need to Know

Bilal Toprak – Autor bei NamazWorldby Bilal Toprak·July 12, 2026·5 min read

Halal (arabisch: erlaubt) und Haram (verboten) sind die grundlegenden Kategorien islamischer Ernährungsregeln. Sie basieren auf Quran und Sunna und regeln, was Muslime essen und trinken dürfen, mit dem Ziel, Körper und Seele zu reinigen.

Was ist halal, was ist haram?

Haram (verboten): Schweinefleisch und Schweinefleischerzeugnisse; Blut und Blutprodukte; Alkohol und berauschende Substanzen; Tiere, die nicht nach islamischem Recht geschlachtet wurden (ohne Bismillah und ohne Ausbluten); Raubtiere mit Reißzähnen; Vögel mit Klauen; Tiere, die bereits tot waren (außer bestimmte Meerestiere und Heuschrecken nach Mehrheitsmeinung).

Halal (erlaubt): Pflanzliche Lebensmittel (außer berauschenden Substanzen); Meeresfrüchte (nach Mehrheitsmeinung vollständig halal); islamisch geschlachtetes Fleisch von Rindern, Schafen, Ziegen, Hühnern u. a.; Milch, Eier, Honig; zugelassene Zusatzstoffe.

Das islamische Schlachtverfahren (Dhabiha)

Beim islamischen Schlachten muss der Schlachter Muslim sein (nach Mehrheitsmeinung auch Jude oder Christ für sogenanntes "Kitabi"-Fleisch), "Bismillah Allahu Akbar" sprechen, mit einem scharfen Messer die Halsschlagadern, die Speiseröhre und die Luftröhre durchtrennen, ohne das Rückenmark zu verletzen, und das Tier vollständig ausbluten lassen.

Halal-Essen in Deutschland

In deutschen Städten gibt es zahlreiche Halal-Metzgereien und -restaurants. Für Fertigprodukte gilt: Inhaltsstoffe prüfen auf Gelatine (oft aus Schwein), E-Nummern tierischen Ursprungs, Alkohol in Aromen sowie Emulgatoren. Zertifizierungen von anerkannten Organisationen erleichtern die Auswahl, ersetzen aber nicht das eigene Lesen der Zutatenliste.

Schubija: Zweifelhafte Dinge

Der Prophet lehrte: "Das Halale ist klar und das Harame ist klar. Zwischen beiden gibt es zweifelhafte Dinge." Bei Schubija (Zweifelhaftem) empfiehlt sich Vorsicht. Wer sich in einem Restaurant nicht sicher ist, kann fragen, oder auf Fisch und vegetarische Optionen ausweichen. Taqwa zeigt sich auch in den kleinen alltäglichen Entscheidungen, was man in den Mund nimmt.

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